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Was ist ein Hackathon? Jedes Unternehmen sollte das machen

Was ist ein Hackathon? Die Mischung aus Hacken und Marathon erklärt, wie Unternehmen in 24 bis 48 Stunden mehr schaffen als in monatelangen Projektphasen.

4 Min. Lesezeit·Robert CwicinskiFounder & Problemlöser; Spieler Nr #31

Was ist ein Hackathon

Ein Hackathon ist ein zeitlich begrenzter Intensiv-Sprint bei dem Teams gemeinsam an einem konkreten Problem arbeiten und ein funktionierendes Ergebnis entwickeln. Der Begriff setzt sich zusammen aus „Hacken“ im Sinne von kreativem Problemlösen mit Technologie und „Marathon“ als Symbol für konzentrierte Ausdauer. Typische Hackathons dauern 24 bis 48 Stunden.

Du planst seit Monaten. Das Projekt steht noch immer am Anfang. Alle sind dabei, niemand hat wirklich Zeit.

In Meetings wird geplant. In Hackathons wird gebaut.

Das ist der Kern. Und wer einmal erlebt hat was ein gutes Team in 48 Stunden auf die Beine stellen kann, fragt sich danach ernsthaft warum nicht jedes größere Projekt so anfängt.

Was bedeutet Hackathon eigentlich?

Der Begriff ist eine Kombination aus „Hacken“ und „Marathon.“ Hacken nicht im Sinne von einbrechen, sondern im ursprünglichen Sinn: kreativ und unkonventionell mit Technologie arbeiten. Marathon steht für die Ausdauer, die intensive konzentrierte Arbeit über einen begrenzten Zeitraum.

Ein Hackathon ist also ein intensiver, zeitlich begrenzter Entwicklungssprint in dem Teams gemeinsam an einer konkreten Problemstellung arbeiten. Das Ergebnis ist kein Konzept und kein Foliendeck. Es ist ein funktionierender Prototyp, eine Lösung, etwas das man anfassen kann.

Wie sieht ein klassischer Hackathon aus?

Der klassische Hackathon hat einen Veranstalter, oft ein Unternehmen, eine Hochschule oder eine Community, der verschiedene Teams einlädt. Die Teilnehmer bekommen ein Thema oder eine Challenge, arbeiten 24 bis 48 Stunden intensiv daran und präsentieren ihre Ergebnisse am Ende vor einer Jury.

Die Jury bewertet nach Kriterien wie Kreativität, technische Umsetzung und Praxisrelevanz. Es gibt Gewinner. Es gibt Preise. Es gibt Applaus.

Was dabei entsteht ist manchmal überraschend gut. Teams die sich vorher nicht kannten bauen in zwei Tagen Lösungen die Unternehmen intern in Monaten nicht hinbekommen haben. Der Grund ist simpel: keine Hierarchie, kein Overhead, kein „das muss erst durch drei Abteilungen.“ Nur das Problem und die Leute die es lösen wollen.

Wie wir Hackathons nutzen

Wir machen das etwas anders.

Bei uns muss ein Hackathon kein Wettbewerb sein. Keine Jury, kein Ranking, kein Applaus am Ende. Was es stattdessen braucht ist die richtige Konstellation: ein paar Menschen die technisch und fachlich einiges mitbringen und wirklich umsetzen wollen, und die richtigen Menschen aus dem Unternehmen die Zeit haben sich mit dem Thema wirklich zu befassen.

Das ist der entscheidende Faktor. Nicht die Technik. Nicht das Budget. Sondern das Commitment. Wer einen Hackathon mit halbem Herzen macht bekommt halbfertige Ergebnisse. Wer wirklich dabei ist, wer sich 24 oder 48 Stunden aus dem Tagesgeschäft ausklinkt und sich auf ein Problem einlässt, der kommt mit etwas raus das vorher nicht existierte.

Manchmal reichen 24 Stunden. Manchmal braucht es 48. Das hängt vom Problem ab, nicht von einem festen Format.

Was macht einen Hackathon so besonders?

Es ist nicht die Intensität. Es ist die Konzentration.

In einem normalen Projektumfeld gibt es Meetings über das Meeting, Abstimmungsschleifen, Freigabeprozesse, parallele Prioritäten. Jeder arbeitet an mehreren Dingen gleichzeitig. Niemand ist wirklich ganz bei der Sache.

Ein Hackathon macht genau das Gegenteil. Für einen klar definierten Zeitraum gibt es nur dieses eine Problem. Alle im Raum arbeiten daran. Entscheidungen werden sofort getroffen weil die Person die entscheiden kann direkt neben dir sitzt. Feedback kommt in Minuten statt in Wochen.

Das Ergebnis: Teams schaffen in 48 Stunden manchmal mehr als in sechs Monaten regulärer Projektarbeit. Nicht weil sie härter arbeiten, sondern weil nichts im Weg steht.

Für wen macht ein Hackathon Sinn?

Für alle die ein konkretes Problem haben und wissen dass es gelöst werden kann, wenn mal jemand wirklich Zeit dafür hat.

Das können interne Prozesse sein die seit Jahren niemand angefasst hat. Eine Idee für ein neues Tool oder ein neues Produkt das immer wieder auf der Agenda steht aber nie startet. Eine technische Herausforderung die im Tagesgeschäft immer zu komplex wirkt.

Was es braucht: ein klar definiertes Problem, die richtigen Menschen im Raum, und den Willen wirklich anzufangen.

Bereit herauszufinden was in 48 Stunden möglich ist?

Wenn ihr ein Problem habt das schon zu lange auf der Agenda steht, redet mit uns. Nicht für ein Angebot. Sondern um herauszufinden ob ein Hackathon das richtige Format für euer Problem ist.

Wir haben das Format bewusst als Teil unserer Arbeitsweise übernommen, weil wir wissen was möglich ist wenn Commitment und Kompetenz auf ein konkretes Problem treffen.

Großartige Dinge in kurzer Zeit entstehen nicht durch mehr Planung. Sie entstehen wenn die richtigen Leute endlich anfangen.

— Robert

Robert Cwicinski

Robert Cwicinski

Founder & Problemlöser; Spieler Nr #31

Berater, Macher, brutal ehrlich, Out-of-the-box-Thinker seit 2005. Wenn etwas kaputt ist, will ich es reparieren. Zuerst aber will ich verstehen warum. Ohne das ist jede Lösung reine Glückssache.

Keine Agenda.

WENN DU GERADE NICKST, SOLLTEN WIR REDEN.

Wir führen gerne ehrliche Gespräche mit Menschen, die echte Probleme haben. Ob daraus was wird, ist erstmal egal. Wir haben jedenfalls keine Zeit, dich danach wochenlang mit Anrufen zu nerven ☺️.